Die Einstellung der Gottesdienste in der Kirche Maria Hilf 1995 sowie das Verbot des Zutritts von Pilgern wurde mit der Durchführung der laufenden Grubenarbeiten begründet.
Dílo vandalù

Davon aber, dass es sich um eine durch und durch konstruierte Angelegenheit handelte zeugte schon die Tatsache, dass allen anderen Besuchern, wie zufällig vorbeikommenden Urlaubern oder den Kindern aus dem Zuckmantler Erholungsheim bei ihren Bergwanderungen in der Umgebung des Marienheiligtums niemals Einhalt geboten wurde, während hingegen andere Besucher wohl willkommen waren, nämlich….Vandalen. Und alle Beweise ihrer unheilvollen Tätigkeit zeugten davon, dass es sich nicht um zufällige, sondern von irgendwoher gelenkte und zielgerichtete Beschädigungen handelte, die letztlich auch den Grund zur vollständigen Liquidierung der Anlage liefern sollten.

Während sich der Administrator P. E. Morcinek zusammen mit anderen Gläubigen um die Erhaltung der Kirche bemühten, kam es in sie ohne Rücksicht auf historische oder künstlerische Werte zu bestialischen Verwüstungen. Stufe für Stufe wurden der Altar, die Kirchenbänke und zuletzt auch noch die Orgel zerstört. Der gepflasterte Kirchenboden, die Marmoreinfassungen, die Stufen und das Kapellgewölbe wurde demoliert. Aus diesen Materialien wurde später das nicht weit weg gelegene Autobuswartehäuschen errichtet. Und das alles am heiligen Tage unter der besorgten Aufsicht der Polizei.

    

Interiér devastovaného kostela


In dieser ganz unerfreulichen Situation bekam der Zuckmantler geistliche Verwalter P. E.Gottsmann Besuch. Die Beamten der Bezirks- und Kreiskirchenbehörde, unter der Begleitung von Ordinarius Veselý, kamen um die schriftliche Zustimmung zum Niederreißen von Maria Hilf. Hart gingen sie gegen den alten und kranken Priester vor, dieser aber gab nicht nach.

Die Oberbehörde war aber entschlossen, die Demolierung um jeden Preis durchzuführen.

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