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Davon aber, dass es sich um eine durch und durch
konstruierte Angelegenheit handelte zeugte schon die Tatsache, dass allen
anderen Besuchern, wie zufällig vorbeikommenden Urlaubern oder den
Kindern aus dem Zuckmantler Erholungsheim bei ihren Bergwanderungen in der
Umgebung des Marienheiligtums niemals Einhalt geboten wurde, während
hingegen andere Besucher wohl willkommen waren, nämlich….Vandalen. Und
alle Beweise ihrer unheilvollen Tätigkeit zeugten davon, dass es sich nicht
um zufällige, sondern von irgendwoher gelenkte und zielgerichtete Beschädigungen handelte, die letztlich
auch den Grund zur vollständigen Liquidierung der Anlage liefern sollten. |
Während sich der Administrator P. E. Morcinek
zusammen mit anderen Gläubigen um die Erhaltung der Kirche bemühten, kam
es in sie ohne Rücksicht auf historische oder künstlerische Werte zu
bestialischen Verwüstungen. Stufe für Stufe wurden der Altar, die
Kirchenbänke und zuletzt auch noch die Orgel zerstört. Der gepflasterte
Kirchenboden, die Marmoreinfassungen, die Stufen und das Kapellgewölbe
wurde demoliert. Aus diesen Materialien wurde später das nicht weit weg
gelegene Autobuswartehäuschen errichtet. Und das alles am heiligen Tage
unter der besorgten Aufsicht der Polizei. |
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In dieser ganz unerfreulichen Situation bekam der
Zuckmantler geistliche Verwalter P. E.Gottsmann Besuch. Die Beamten
der Bezirks- und Kreiskirchenbehörde, unter der Begleitung von Ordinarius
Veselý, kamen um die schriftliche Zustimmung zum Niederreißen von Maria
Hilf. Hart gingen sie gegen den alten und kranken Priester vor, dieser
aber gab nicht nach.
Die Oberbehörde
war aber entschlossen, die Demolierung um jeden Preis durchzuführen. |